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PARASAILOR
Wir freuen uns sehr, die ARC – Atlantic Rally for Cruisers vom World Cruising Club – in diesem Jahr wieder zu begleiten. Für uns ist das mehr als ein offizieller Titel. Denn die passende Segelgarderobe gehört zu den entscheidenden Ausrüstungsgegenständen. Viele Tage im Einsatz, kontrollierbar und passend zu Boot und Crew sorgt sie für eine sichere Überfahrt.
Lange Passagen beginnen vor der Abfahrt
Die ARC startet erst im Herbst. Und doch die Vorbereitung beginnt für viele Crews schon jetzt. Boote werden geprüft, Routen geplant, Segel sortiert, Ersatzteile ergänzt, Abläufe an Bord besprochen. Das Wichtigste dabei: Eine lange Passage beginnt nicht an der Startlinie. Sie beginnt mit den vielen Entscheidungen davor.
Wer sich auf Atlantik, ARC oder längere Downwind-Etappen vorbereitet, denkt anders über seine Ausstattung nach. Es geht nicht nur um Geschwindigkeit. Es geht um Stabilität, Handling, Autopilot, Crew-Komfort und Vertrauen ins Material.
Viele Tage auf Vorwindkurs verändern die Anforderungen an ein Segel. Was bei einem Tagestrip noch nebensächlich wirkt, wird auf Strecke relevant. Wie ruhig steht das Segel? Wie häufig muss man eingreifen? Wie gut arbeitet der Autopilot mit? Wie kontrollierbar bleibt das Segel, wenn der Wind auffrischt? Und wie fühlt sich das Boot nach Stunden oder Tagen unter Segel noch an?
Genau hier verändert der Hybridflügel das Segelverhalten
Der patentierte Hybridflügel des Parasailor stabilisiert das Segel, hält es offener und erzeugt zusätzlichen Auftrieb. Statt das Boot nur von hinten zu schieben, zieht der Parasailor es kontrolliert nach vorne. Das sorgt für weniger Schiffsbewegung auf Vorwindkursen und kann besonders auf langen Etappen einen großen Unterschied machen.
Für Crews bedeutet das: weniger aktive Eingriffe, weniger nervöses Nachtrimmen, ein gleichmässigeres Verhalten des Bootes, das auch mit dem Autopiloten gut zusammenspielt. Gerade auf Passagen, bei denen die Crew über Tage wachsam bleiben, schlafen, kochen, navigieren und Routinen an Bord halten muss, zählt genau diese Entlastung.
„Der Flügel ist das zentrale Element am Parasailor: Er erzeugt Auftrieb, spreizt das Segel auf, stabilisiert es und zieht es schräg nach vorne.
Dadurch schiebt das Segel das Boot nicht einfach nur von hinten an, sondern stabilisiert sich vor dem Schiff und zieht es kontrolliert hinter sich her. Mit zunehmendem Wind übernimmt der Flügel immer mehr Autorität über das System.“
— Günther, CEO ISTEC / Parasailor
Ein großes Vorwindsegel muss daher nicht nur Leistung bringen, sondern möglichst ruhig stehen, Druck kontrolliert verarbeiten und das Boot stabil nach vorne führen. Genau hier wird der Parasailor relevant.
ARC und Parasailor verbindet ein ähnlicher Blick auf Langfahrt
Eine Atlantiküberquerung ist kein Moment für Improvisation, sondern eine lange, bewusste Entscheidungskette. Wer über viele Tage auf See ist, verlässt sich nicht auf den den perfekten Wind, sondern auf Vorbereitung, Erfahrung und Ausrüstung, die auch dann funktioniert, wenn die Bedingungen wechseln.
Genau darum passt der Parasailor in diesen Kontext: nicht als Segel für den spektakulären Augenblick, sondern als Teil einer Langfahrt-Philosophie, die Kontrolle, Entlastung und Vertrauen ins Material höher bewertet als reine Geschwindigkeit.
Für uns beginnt genau hier die neue Serie Before the Miles. In den kommenden Wochen schauen wir auf die Themen, die vor einer langen Passage entscheidend werden: weniger Motorstunden, das Flügelprinzip, Autopilot, Handling, Setzen und Bergen, Crew-Komfort und die Frage, warum sich Vorwindsegel auf See sehr unterschiedlich verhalten können.
Denn lange Passagen beginnen vor dem Ablegen. Und das richtige Downwindsegel ist dabei ein entscheidender Punkt auf der Ausrüstungsliste.